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Fallbeispiele

Gutachten zur Entwicklungsdauer

Ein Hersteller von lasergestüzter Messtechnik muss den Weggang mehrere Entwicklungsingenieuer beklagen. Kurze Zeit später tauchen am Markt nahezu baugleiche Geräte auf. Es ist offensichtlich, dass die Entwickler auf der Basis vorliegender Konstruktionszeichnungen, Software und Schaltplänen nachgebaut haben, die Sie aus Ihrem alten Unternehmen mitgenommen haben. Eine Diebstahl ist aber konkret keinem Mitarbeiter nachzuweisen. Im Rahmen eines Gutachtens muss geklärt werden, ob es den Entwicklern möglich gewesen sein kann, innerhalb einer sehr kurzen Zeit die Messgeräte „aus der Erinnerung“ neu zu entwickeln, nachzubauen und auf den Markt zu bringen.

Bewertung von Anlagevermögen im Rahmen eines
Unternehmenskaufes

Ein Hersteller von elektronischen Baugruppen aus dem Bereich der Sensorik möchte sein Produktspektrum um Geräte aus der Analysentechnik erweitern. Das Kaufobjekt soll im Rahmen eine Asset Deals übernommen werden. Aus diesem Grund sind Maschinen, Anlagen und Warenbestand, halbfertige Produkte aber auch immaterielle Vermögensgegenstände wie Know-How zu bewerten. Auf Basis dieser Bewertung werden die Vermögensgegenstände in der Käuferbilanz aktiviert. Die Integration des neuen Unternehmensteils wird begleitet und die Migration unterschiedlicher EDV-Systeme unterstützt.

Aufgabe eines Unternehmensstandortes

Nach mehreren Jahren entschließt sich ein Unternehmen seine Fertigungsstandort in der Türkei zu schließen und zurück nach Deutschland zu verlagern. Es folgt eine Bewertung des Anlagevermögens und der Vorräte unter Berücksichtigung von möglichen Transportkosten und zu erzielenden Verkaufserlösen in der Türkei, sowie den Wiederbeschaffungskosten in Deutschland.
Das tatsächlich nach Deutschland zurückgeführte Anlagevermögen wird entsprechend des Alters, des Zustandes, der notwendigen Instandsetzungsarbeiten und der zu erwartenden Lebensdauer bewertet (Zeitwert).

Qualifizierung eines neuen Lieferanten

Ein Lieferant für Edelstahlrohre eines mittelständischen Unternehmens entschied sich, seine Wertschöpfungskette auszubauen und in Wettbewerb zu dem von uns beratenen Unternehmen zu treten. Darüber hinaus war die Abhängigkeit des Unternehmens zu diesem Lieferanten in den vergangenen Jahren zunehmend gewachsen. Alternative Lieferanten konnten jedoch die benötigten Qualitäten der Schweißnahten bisher nicht liefern. Gemeinsam mit dem Unternehmen, einem neuen Lieferanten und einer Hochschule konnten wir die Qualität der Rohre steigern und Prüfstände beim Lieferanten und dem Unternehmen zu Qualitätssicherung aufbauen. Heute hat das Unternehmen einen neuen zuverlässigen Partner als Lieferanten, hat seine Abhängigkeit abgebaut und bezieht zu günstigeren Konditionen.

Optimierung der internen Arbeitsabläufe

Die Umstellung der Fertigung eines Bauelemente-Herstellers von großen Losgrößen mit ausgeprägter Lagerhaltung hin zu quasi Einzelstückfertigung mit geringen Beständen verkürzte die Durchlaufzeit der Produkte im Unternehmen. Dies führte dazu, dass nicht mehr die Produktion, sondern die Administration zum Engpassfaktor im Unternehmen wurden. Eine Umstellung der internen Abläufe und eine engere Verzahnung von Auftragsabwicklung und Fertigung waren hier unsere Lösung.

Umzug eines Produktionsunternehmens

Der Mietvertrag der Immobilie lief aus, darüber hinaus waren die Gebäude nicht ideal für eine effiziente Fertigung. Noch am alten Standort wurden die seit Jahrzehnten gewachsenen Fertigungsabläufe mit unserer Unterstützung optimiert und auf die zur Fertigung der heutigen Produkte notwendigen Betriebsmittel reduziert. Aus den Erfahrungen entstand ein neues Fabriklayout, das trotz gestiegener Leistung weniger Platz in Anspruch nahm als am alten Standort.

Nachfolgeregelung

Das Unternehmen war 100%ig auf den Inhaber zugeschnitten, der dieses seit der Gründung erfolgreich führte. In Vorbereitung einer beabsichtigten Nachfolgelösung wurden die internen Abläufe behutsam geändert, die zweite Ebene im Unternehmen gestärkt und die Aufgaben des Inhabers im operativen Geschäft langsam reduziert. Für die Kunden entstand dadurch kein Bruch, als das Unternehmen an einen jüngeren, externen Nachfolger erfolgreich übergeben werden konnte.

Gleichteilekonzept

Obwohl das Unternehmen nur eine Hand voll verschiedener Grundtypen an Anlagen fertigte, war jede Maschine ein Unikat. Rohrisometrien wurden individuell an der Anlage zugeschnitten und gebogen, individuelle Anpassungen oft unter hohem Zeitaufwand in der Fertigung umgesetzt. Die Einführung unseres Gleichteilekonzeptes reduzierte die Anzahl der notwendigen Komponenten, erhöhte die Flexibilität im Aufbau der Anlagen und ermöglichte, einfache Komponenten von Zulieferern günstig zu beziehen.

Erhöhung der Prozesssicherheit

Die Reduzierung von Beständen im Unternehmen brachte eine hohe Prozessunsicherheit zu Tage. Früher wurde die Liefertreue dadurch garantiert, dass bei Fertigungsproblemen bereits gefertigte Teile dem Lager entnommen wurden und somit immer ein Puffer zur Verfügung stand. Die eigentliche Suche nach Prozessunsicherheiten in den Fertigungsschritten unterblieb jedoch. Erst durch die Reduzierung der Bestände und die Einführung von Losgrößen, die sich an den tatsächlichen Aufträgen und Abrufen orientierten, wurden die Prozessunsicherheiten deutlich. Unsere Analyse jedes einzelnen Fertigungsschrittes, die Weiterqualifizierung der Mitarbeiter zur Bewältigung der auftretenden Fehler und die Sensibilisierung der Mitarbeiter zur Erkennung von Ausschuss führten zum gewünschten Erfolg.

Definition von Schnittstellen im Unternehmen

Wer ist verantwortlich, wenn eine Maschine nicht die richtigen Resultate liefert? Entwicklung oder Fertigung? Im Zweifelsfall beide. Kommt es in der Fertigung zu Problemen mit Werkzeugen, so wird oft die Entwicklung dafür verantwortlich gemacht. Andererseits ist es häufig die Fertigung, die in Unkenntnis der Prozesse oft nicht in der Lage ist, Probleme selbst zu lösen. In einem metallverarbeitenden Unternehmen wurde daher durch unsere Anstöße die Übergabe von Werkzeugen in die Fertigung neu organisiert. Erst wenn die Entwicklung mit ihren Werkzeugen bewiesen hat, dass typische Losgrößen mit geringem Ausschuss gefertigt werden, erfolgt nun die Übergabe und Verantwortung an die Fertigung. Dazu gehörte auch die Einführung einer verbesserten Dokumentation der Fertigungsparameter.

Technische Problemlösung

In einem kleineren Unternehmen stellte das Glühen der Werkstücke nach der Umformung einen erprobten und sicheren Prozessschritt dar, den jedes Werkstück mehrfach durchlief. Die wachsende Komplexität der Bauteile erforderte jedoch den Einsatz neuer Gleitmittel zur Umformung und damit einen zusätzlichen Reinigungsschritt vor dem Glühen. Mit Einführung dieses Reinigungsschrittes erhöhte sich der Ausschuss jedoch erheblich. Eine genaue Analyse des Zusammenspiels zwischen Reinigungsmittel und Glühprozeß brachte die Ursache an den Tag. Mit einem einfachen zusätzlichen Arbeitsschritt konnten wir der Ausschuss in diesem Fall wieder reduzieren.

Einführung neuer Technologien

Ein Unternehmen aus der Steckverbindertechnik setzte zur Herstellung sehr kleiner Strukturen auf das teure Ätzen von Siliziumstrukturen, deren Genauigkeit jedoch weit über den geforderten Toleranzen lag. Mit Hilfe von Ultrapräzisionsfräsen in Kombination mit einer galvanischen Nachbehandlung der Werkzeuge konnten wir ein günstiges Alternativverfahren zur Herstellung der Werkzeuge einführen. Daraus resultierte eine enge Kooperation zwischen dem Maschinenhersteller, dem Unternehmen und einer Hochschule.

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